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11 Tage – Urwelt pur – die Pyrenäen

„Berge in der Sonne“, sagen die Spanier, „ein Hauch von Abenteuer“ die Franzosen. Beide meinen dasselbe: die Pyrenäen – die Mauer, aber auch die Brücke zwischen ihren Ländern. Ein mächtiges, furioses Gebirge, vom Atlantik bis zum Mittelmeer, bis 3.400 m hoch. Wir nehmen Sie mit in diesen schwer zugänglichen Lebensraum voller Geschichte.
Durch das Rhônetal in die Provence. Vorbei an alten Römerstädten zur Lagune von Sète. Dann der erste Höhepunkt: Carcassonne. Spaziergang durch die mittelalterliche Cité. Erst Hügelwellen – dann Mittelgebirge, der Weg führt direkt zum Pyrenäenkamm. In einer Felswand versteckt die Höhle von Niaux. Eine Kultstätte der Altsteinzeit mit unglaublich detailgenauen Höhlenmalereien. Über den Envalirapass (2.407 m) nach Andorra: „Staatrundfahrt“! Weiter auf Panoramafahrt in Spanien von der Sierra del Cadi zum Pallaresa-Tal. Nach Tavascan – ein Hochgebirgsdorf aus alter Zeit. Von dort mit Bus und Jeep-Taxis in den Nationalpark Aigüestortes. Hier wird klar, warum die Pyrenäen den Beinamen „immerfeuchtes Spanien“ tragen. Wanderung in der Fels- und Wasserwildnis. In Esterri de Aneu, einer uralten Kleinstadt, Besuch des Heimatmuseums. Bald darauf Gerri de la Sal mit sehenswerter Stiftskirche und einer Solquelle.

Weltkulturerbe hinter höchsten Bergen? Kunstschätze, die international Aufsehen erregen? Die gibt’s! Vor 1.000 Jahren entwickelte sich in den Pyrenäen eine Kirchenarchitektur nach altlombardischem Vorbild. Einiges davon entdecken Sie wandernd im Boítal: Santa Maria und Sant Climent. Zum Finale: Congosto de Ventamillo, die Esara-Klamm zwischen senkrechten Kalksteinwänden, nur 3 km lang - aber spektakulär. Über Ainsa weiter nach Torla. Von dort aus ein faszinierender Streifzug durch die Geschichte! Sie besuchen das Felsenkloster San Juan de la Peña: in der „islamischen Zeit“ das Zentrum des christlichen Widerstands. Wie weit die Araber damals nach Norden vordrangen, sehen Sie in Alquézar: einer maurischen Festungsstadt – nur 40 km Luftlinie von Ainsa entfernt!

Schon seit 1918 stehen sie unter Schutz: die Täler des Parque nacional de Ordesa. Sie er leben diese furiose Gebirgswelt hautnah – bei Ihrem Ausflug im Geländebus! Wo Wildwasser tiefe Canyons in den Kalkstein frästen, stehen Sie darüber. Bis zu 1.000 m fallen die Felswände lotrecht unter Ihnen ab. Dann geht es von Süd nach Nord, diesmal unter dem Pyrenäenkamm hinweg, zurück nach Frankreich. Es erwartet Sie eine spannende Berg- und Talfahrt über Pässe, die durch den Radsport berühmt wurden wie der Col du Tourmalet.

Doch eines stellt alles in den Schatten: der Cirque du Gavarnie, 1.500 m hohe Felswände im Kreis – „irre!“. Die Pyrenäen bleiben nun zurück. Vor Ihnen liegt die Berglandschaft des Quercy. Am Weg: Städte, die Geschichte machten. Lourdes, der wichtigste Wallfahrtsort in Frankreich. Und Rocamadour. Ein Felsennest, das förmlich an der Wand klebt. Im Brennpunkt steht ein Naturschauspiel 100 m unter der Erdoberfläche: der Höhlenfluss von Padirac. Die Kahnfahrt über das glasklare Wasser lässt alle verstummen.

Unser Angebot:

  • 10x Übernachtung/Frühstücksbuffet in 2-, 3- und 4-Sterne Hotels.
  • 10x 3-Gang-Abendessen in den Hotels.
  • Ständige Reiseleitung ab Carcassonne bis Gavarnie.
  • Jeepfahrten am 4. Reisetag lt. Programm.
  • Eintritte in Niaux, Esterri, Gerri, Boí, San Juan de la Peña, Loarre und Alquézar.
  • Fahrt mit örtlichen Bussen/Kleinbussen sowie dem Geländebus lt. Programm am 7. Tag.
  • Kompensationsbeitrag für die 100% klimaneutrale Gruppenreise.