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7 Tage – Blumenpracht und Gartenkunst in Nordfrankreich

Ihre Gartenreise führt Sie in den Norden Frankreichs in die Region Nord-Pas-de-Calais und Picardie, in eine noch unbekannte Region und außergewöhnliche Landschaft mit traumhaften Gärten und einer einzigartigen Kultur. Grenzenlose Gartenkunst und Blumenpracht erwarten Sie bei diesem „pflanzlichen und blumigen Abenteuer“. Viele der Gärten, die Sie besuchen, sind als „jardin remarquable“ (bemerkenswerter Garten) ausgezeichnet.

Kurz vor der französischen Grenze im Süden von Brüssel erreichen Sie den ersten Garten, den Schlosspark La Hulpe. Inmitten eines 220 Hektar großen grünen Paradieses mit verschiedensten Bäumen, Rhododendren, Azaleen und einem französischen Garten liegt das nicht zugängliche Herrenhaus. Am Spätnachmittag sind Sie in Lille, wo Sie übernachten und im Hotel zu Abend essen. Bei einer geführten Stadtbesichtigung am Morgen lernen Sie das Nordlicht
Frankreichs kennen. Unweit von Lille liegt eine fünf Hektar große Oase der Ruhe, der „Parc Arboretum du Manoir aux Loups“ in Halluin, der mit Nadel- und Laubbäumen aus 5 Kontinenten verzaubert. Nicht weit entfernt befindet sich der im Stil eines flämischen Gartens angelegte „Jardin du Mont des Recollets“, auch als Wouwenberghof bekannt. Anschließend fahren Sie nach Lille zurück. Zum Abendessen kehren Sie in einem typischen Restaurant der Stadt ein.

Am nächsten Tag geht es in Richtung Süden in die Picardie. Unterwegs machen Sie einen Abstecher in das Sumpfgebiet für Kenner: Le Marais Audomarois. Entlang einer Strecke von 170 Flusskilometern findet man dort eine einzigartige und geschützte Flora und Fauna, sogar Gemüse wird hier angebaut. Mit einem Flachboot erkunden Sie das Sumpfgebiet. Anschließend spazieren Sie durch das kleine und hübsche Örtchen Saint-Omer, das mit seiner Kathedrale
aus dem 12. Jh. überrascht. Auf Ihrem Weg nach Amiens machen Sie Halt in den Gärten von Séricourt. Der Landschaftsgärtner Yves Gosse de Gorre spielt hier auf 4,5 Hektar mit Gegensätzen: Krieg-Frieden, Licht-Schatten, Leere-Fülle. Flanieren Sie durch ein Universum aus Pflanzen und Pflanzenskulpturen, die inspirieren und zur Fantasie anregen. Die Gärten von Séricourt wurden 2012 vom Kultusministerium zum Garten des Jahres ernannt. In Amiens
angekommen haben Sie noch Zeit für einen kurzen Stadtbummel, bevor Sie in einem typischen Lokal am Fuße der beeindruckenden Kathedrale zum Abendessen erwartet werden.

Der folgende Tag ist Amiens gewidmet. Majestätisch und überwältigend ist die
gotische Kathedrale von Amiens. In der Nähe befindet sich das ehemalige Gerberviertel Saint-Leu mit seinen kleinen farbenfrohen Häusern entlang des Somme-Kanals. Nach Ihrer Stadtführung ist ein Besuch im „Parc de l´Évéché“ lohnenswert. Einen kleinen Fußweg von hier entfernt gelangen Sie zu den Hortillonnages, den schwimmenden Gärten von Amiens, die Sie an Bord einer Barke erkunden. Auch zu Fuß lassen sich die Gärten erkunden. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Zahlreiche Restaurants säumen vor allem den Quai Bélu und laden zum Abendessen ein. Südwestlich von Amiens erreichen Sie am nächsten Tag Morvillers-Saint-Saturnin. Dort erwartet Sie der Blumengarten des Schlosses von Digeon mit Rosengarten, Gemüsegarten und zahlreichen uralten Bäumen. Unweit davon besichtigen Sie das Schloss von Rambures, einen bemerkenswerten Beweis der Militärarchitektur des XV. Jh. mit antikem Mobiliar der Region und dem Zimmer, in dem sich einst Heinrich IV. aufhielt. Der über 15 Hektar große bewaldete Park des Schlosses lädt zum Spaziergang ein. Besonders sehenswert ist der Rosengarten. Ein kleiner Abstecher ans Meer zur Sommebucht darf natürlich nicht fehlen. Neben einem individuellen Spaziergang durch das wunderschöne Städtchen Saint-Valéry-sur-Somme haben Sie die Möglichkeit auf Wunsch das Herbarium zu besuchen. Zur Stärkung sind Sie Gast in einem Restaurant mit Blick auf die Somme.

Am nächsten Tag erwartet Sie ein weiteres Gartenerlebnis im Garten der ehemaligen Zisterzienserabtei von Valloires. Wer nach so viel Natur Durst oder Hunger verspürt, kann im „Table du Jardinier“ einkehren. Als letzten Garten in der Region besuchen Sie den zauberhaften Lianengarten in Chériennes, der mit seiner Farbmischung aus 450 Rosenarten, 350 Hortensienarten und vielen weiteren Pflanzen zum Meditieren und Träumen einlädt. Sie fahren nach Amiens zurück, wo Sie noch ein leckeres Abendessen genießen. Auf dem Heimweg machen Sie kurz nach der belgischen Grenze Halt und besuchen das Schloss von Beloeil, das eine prachtvolle Kunstsammlung aufweist. Den berühmten Gartenanlagen verdankt Beloeil seinen Beinamen „Versailles des Nordens“. Ein kleiner Zug nimmt Sie mit zu einer Spazierfahrt durch die Anlage. Sie verabschieden sich von den grünen und blumigen Oasen und sind am Spätnachmittag wieder in der Heimat.


Unser Angebot:

  • 2x Übernachtung/Frühstücksbuffet in einem 3- oder 4-Sterne Hotel in Lille.
  • 4x Übernachtung/Frühstücksbuffet in einem 3- oder 4-Sterne Hotel in Amiens.
  • 1x 3-Gang-Abendessen im Hotel in Lille.
  • 4x 3-Gang-Abendessen teilweise inkl. Getränke in einem Restaurant (1x in Lille, 2x in Amiens, 1x in Saint-Valéry-sur-Somme).
  • 5x ganztägige Reiseleitung.
  • Besichtigung aller genannten Gärten und Schlösser.
  • Bootsfahrt im Sumpfgebiet Audomarois und durch die schwimmenden Gärten von Amiens.
  • Kompensationsbeitrag für die 100% klimaneutrale Gruppenreise.